Day 7 – Welcome in Ruanda

Day 7 in Ruanda

Nachschlag gefällig?

Der gestrige Abend hat mit einem Kaffee-Steak geendet und dann war ein wenig sportliche Betätigung fällig. SO könnte man zumindest diesen coffeekult-Move auf dem Foto erklären und interpretieren. Leider war aber alles anders und es war nur eine Verrenkung unter dem Kofferablage-Tisch im Hotelzimmer, denn die Zimmerkarte ist dort so unglücklich in einem Schlitz zur Wand hin verschwunden, dass wir fast alles ausbauen mussten.
Ein Leatherman war da die letzte Hilfe und viel handwerkliche Eigenregie. Schlussendlich hat dieser „Sport“ mit einem verletzten Daumen geendet.
ABER VERSPROCHEN: Bis zur nächsten Kaffee-Röstung am Dienstag in der coffeekult Kaffeerösterei ist sicherlich wieder alles gut und es gibt kein Aua-Aua mehr 🙂

POOR GUY!

Wir müssen den heutigen Tag 7 leider mit einer schlechten Nachricht starten: Kaffee ist aus!!
Da coffeekult gestern am DAY 6 ja seine French Press und die Handmühle als Präsent übergeben hatte, bleibt der Frühstückstisch heute leer, bzw. das Omelette ganz einsam am Teller. Gegessen muss aber etwas werden, wieder einmal, da die Malariaprophylaxe verlangt, dass die Tabletten nicht ganz alleine im Magen verarbeitet werden. So wird man seit ein paar Tagen vom Kaffeetrinker, zum Frühstücker! Das gute ruandische Essen und Frühstück, beides trägt zu Wölbungen an den falschen Stellen bei. Na Prost Mahlzeit!

Lets talk coffee!

Aber die Erste-Kaffee-Hilfe ist bald gefunden. Ganz verborgen, im Dickicht eines Kaffeebaumes, haben wir ganz versteckt ein Spezialitäten-Café gefunden. Okey – eigentlich ist es ein von TouristInnen sehr gut besuchtes Café, das Kaffeebohnen von 30.000 ruandischen Farmerinnen anbietet, ein Frauen-Kaffee im wahrsten Sinne des Wortes! Direkt vor dem Eingang steht ein Kaffeebaum, mit vielen schon roten Kaffeekirschen. Eine tolle Idee, ob der Baum sich vor der coffeekult Kaffeerösterei wohl auch halten würde?

Eine Kanne Filterkaffee steht dann vor uns, der Tag kann endlich gut starten, mit der Sprache des Kaffee – also let`s tak coffee!

Walk of Ruanda

Was uns in Ruanda immer wieder aufgefallen ist sind die unzähligen Menschen, die den Tag scheinbar damit verbringen an Straßen entlang zu gehen. Auch zwischen Ortschaften, die weit auseinander liegen, sind Menschen unterwegs. Das konnten wir während unserer Autofahrten immer und überall beobachten. Es ist ein gemächliches Gehen, unterbrochen nur von Hupgeräuschen der Autos und LKW. Ob die Ruander von diesem langsamen Gehen ihre innere Ruhe und Coolness haben? Das müssen wir gleich ausprobieren.
Nach dem Filterkaffee ist eine innere Stärkung zu spüren, das Hotel laut der App nicht allzu weit entfernt. Also LETS GO, zum Ruanda-Walk.

Aus dem Walk ist dann eine ewiglange Wanderung geworden, neben einer sehr gut ausgebauten Straße und bei direkter Sonneneinstrahlung. Das Schöne daran, es war überall sauber, wegen dem gestrigen “Umuganda” (Nachzulesen bei DAY 6). Leider sollte man jedoch nie einer App trauen, bei brütender Hitze und schweißgebadet landen wir nach fast 2 Stunden wieder im Hotel.
Da Sonntag ist, fährt kaum ein Auto, aber unsere Lungen dürften neben der Straße doch einiges abbekommen haben.

Mitleid gefällig?

Ein Late-Check-out hat sich als richtige Wahl erwiesen und dann beginnt die Zeit des „Absitzens“.
coffeekult hatte unglaublich intensive Tage in Ruanda: Josias von der Coocamu Cooperative und Immaculee, die die Rohkaffeebohnen nach Österreich bringt, haben spannende Einblicke in viele Themen geboten: von der tragischen Geschichte des Landes, bis hin natürlich zum Hauptthema KAFFEE. Alle Vorhaben/ Interessen/ Besichtigungen konnten in den Tagen vorher durchgeführt und gestillt werden.

Da unser Flug jedoch erst in der Nacht von heute auf morgen, um 1:40 Uhr, wieder von Kigali startet, muss coffeekult das machen, was eben nicht immer so unser Ding ist: warten und absitzen.
FAST könnte man sich selbst Leid tun, aber Mitleid wollen wir keines erhaschen, denn ein Clubsandwich und coole Musik weisen das Selbstmitleid dann recht schnell in seine Grenzen 🙂

Der Tag endet wieder sehr familiär: Immaculees und Josias Verwandtschaft laden wieder einmal ganz herzlich ins „Beautiful Coffee“ ein, unser lieb gewonnener „Stützpunkt“ in Ruanda. Es ist eine gemütliche Verabschiedung, vor unserer anstehenden und langen Reise und das verkürzt auch sehr gut die Wartezeit bis dahin. Von Business-Talk to Small-Talk war alles mit dabei. Die Kamera darf da gerne auch einmal draußen bleiben.

Gegen halb 10 Uhr abends geht es dann ein paar Minuten per Auto zum Flughafen. Eine herzliche Verabschiedung und sehr persönliche Worte runden diese spannende coffeekult RUANDA-REISE ab.

Am Flughafen gibt es dann aber natürlich nochmal einen schnellen Espresso, denn es müssen auch noch – obwohl Sonntag Abend – in der Tiroler Heimat Businessgespräche geführt werden. Aber das weckt wieder etwas auf.

Ganz vergessen zu erwähnen, die Uhrzeit ist in Tirol und Ruanda immer die selbe! Das hilft!

Wir sagen (soon) HALLO TIROL, aber erstmal:

DANKE RUANDA,
es war uns eine Ehre!

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